Contextual Commerce

Interview Contextual Commerce

April 19th, 2016 Geposted von Allgemein, News, Social Media, Trend Kein Kommentar

Auf iBusiness, dem online Magazin für interaktives Business, ist ein spannender Bericht über „Contextual Commerce“ erschienen und Oliver Elbert vom KundenbüroHH hat einige Gedanken in Form eines Interviews dazu beigesteuert. Er und weitere Fachleute beschäftigen sich in dem Artikel mit den Potenzialen, Chancen und Hürden von:

– Amazon Dash-Button
– Amazon Echo
– Buy Buttons von Pinterest, Instagram, Twitter, Facebook
– Paypal Commerce oder Stripe Relay in Foren, Mails oder Postings

Nachfolgend das vollständige Interview zum Thema Contextual Commerce von Dominik Grollmann mit Oliver Elbert:

iBusiness: Für welche Art von Produkten sehen Sie Potential?
Oliver Elbert: In erster Linie alle Produkte die Impulskauf getrieben sind. Produkte die im kontextuellen Umfeld eine noch höhere Begehrlichkeit erhalten. Die beim Kunden das Gefühl von “Wow – das muss ich haben!” erzeugen. Das können, durch die Kraft des Umfelds, aber auch sonst unemotionale Produkte sein, die wie beim Dash-Button, Kundenconvinience generieren und auf das Produkt oder den Anbieter abstrahlen.

Letzendlich kann man zwei Produktgruppen kategorisieren in “Wow, das muss ich auch haben” und „Wie cool, ich muss für´s Klopapier nicht mehr extra losrennen“.

iBusiness: Welche Zielgruppen lassen sich ansprechen? Wo sehen Sie Restriktionen (z.B. Preis, Kaufentscheidungsprozess)?

OE: Durch die hohe Geschwindigkeit von neuen Postings und die damit verbundene geringe Attention für den einzelnen Post, muss das ehemals gültige AIDA Modell innerhalb von Sekunden greifen und eine mögliche Interaktion (Post speichern / Konversion) schnell erfolgen. Hohe Konversion Rates sind daher bei Produkten zu erwarten, die im Context eine maximale Awareness erzeugen können. Z. B. emotionale Produkte, Limited Editions oder Produkte mit attraktivem Preis.

iBusiness: Handelt es sich eher um ein Marketingtool oder um ein „echtes“ Vertriebswerkzeug?
OE: Punktuell kann es ein Verkaufswerkzeug sein um z. B. Restanten oder spezielle Produkte in einer speziellen Zielgruppe zu platzieren. Nischenmarketing mit kleinen Zielgruppen ist ebenfalls möglich. Grundsätzlich ist eine höhere Wertschöpfung und vor allem Kundenbindung auf der eigenen Plattform zu erzielen, von wo aus man den Kunden mit allen digitalen und Cross Channel Tools des CRM bespielen kann.

iBusiness: Unterstützt der Trend hin zu Mobile solche E-Commerce-Szenarien?
OE: Auch. In Summe aber vor allem die dezentrale Vermarktung von Produkten und Kaufprozessen. Dadurch entstehen völlig neue Anforderungen an E-Commerce Plattformen die leichtgewichtig und funktional modular dezentral auf Fremdkanälen einsetzbar sind.

iBusiness: Glauben Sie, dass automatisierte Refill-Einkäufe (die etwa durch den Drucker oder die Kaffemaschine selbst vorgenommen werden) in Zukunft Bedeutung erlangen werden?
OE: Das glaube ich auf jeden Fall. Diese Logik hat sich bereits beim Kunden in einigen Branchen  durchgesetzt, wie z. B. in der Mobilfunkbranche bei der automatischen monatlichen PrePaid Aufladung. Für mich ist es eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des bereits bestehenden Abo Commerce. Der große Vorteil für den Kunden ist dabei die nicht bestehende Bindung.

Zum vollständigen Artikel (Premium Mitgliedschaft nötig) :
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/935231grollmann.html

Screenshot ibusiness

 

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